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Umfassende Förderung von Maßnahmen zur Nutzung von EE im Wärmemarkt

21.02.08 - 17:15 Uhr

 

Neu: Geld vom Staat für Hocheffizienzpumpen

Im Ende 2007 aktualisierten "Marktanreizprogramm (MAP)" der Bundesregierung zur Förderung EE im Wärmemarkt wird erstmals der Einbau von Heizungspumpen der Energieeffizienzklasse A finanziell gefördert. Voraussetzung ist, dass als Brennstoff Biomasse z.B. in Form von Pellets, Holzhackschnitzeln oder Scheitholz zum Einsatz kommt.

Dann beträgt für die Hocheffizienzpumpe der Zuschuss 200,- Euro pro Heizungsanlage als so genannte "Bonusförderung", da die nachwachsenden Energieträger in diesem Falle besonders energieeffizient genutzt werden. Voraussetzung für die Förderung ist der Nachweis, dass das Heizungssystem hydraulisch abgeglichen wurde.
Gleich zweifach können sogar Solaranlagen gefördert werden. Wenn man bei der Solarkollektorpumpe auf ein besonders sparsames Modell und modernster elektronischer Regelung setzt, gibt es 50,- Euro Fördermittel pro Pumpe. Wird eine erstmals installierte oder erweiterte Solaranlage zur Heizungsunterstützung genutzt, erhält der Bauherr bei Einbau einer Hocheffizienzpumpe als Heizungspumpe wiederum 200 Euro pro Anlage. Darauf weist jetzt der Dortmunder Pumpenhersteller Wilo hin.
Mit Wilo-Hocheffizienzpumpen lassen sich beispielsweise gegenüber ungeregelten Standardpumpen bis zu 80 % Strom einsparen. Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund wurde die "Wilo-Stratos ECO" im September 2007 von der Stiftung Warentest mit der Bestnote "sehr gut (1,4)" ausgezeichnet. Aufgrund ihres enormen Stromsparpotenzials war sie im Kriterium "Energieeffizienz" sogar die bestbewertete Heizungspumpe. Ein Vierpersonenhaushalt kann so bei der Wärmeverteilung im Heizungssystem weit über 100,- Euro Stromkosten im Jahr einsparen. Im Bereich der Solarthermie sorgen Hocheffizienzpumpen für eine deutliche Verbesserung des Gesamtwirkungsgrades von Kollektoranlagen.
Planer und SHK-Fachhandwerker sollten die neuen Fördermittel unbedingt in die Gesamtkalkulation einer Biomasseheizung bzw. Solarthermieanlage einbeziehen, so der Rat des Pumpenherstellers.

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