Fachkompetenz des Heizungsbauers als Schlüssel zum Erfolg
16.12.11 - 10:09 Uhr
ZVSHK und Deutsches Pelletinstitut: erfolgreiches Auftaktjahr der
Kampagne „Fachbetrieb Pellets und Biomasse“
Über tausend Heizungsbaubetriebe haben im Jahr 2011 die Fortbildung zum „Fachbetrieb Pellets und
Biomasse“ absolviert. Damit blicken die Initiatoren der Kampagne –
das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) und der Zentralverband Sanitär,
Heizung, Klima (ZVSHK) – auf einen erfolgreichen Auftakt. „Zur kompetenten
Verbraucherberatung beim Heizungstausch werden qualifizierte
Heizungsbauer benötigt, die über Spezialkenntnisse und entsprechende
Erfahrung mit Pellets und weiteren Energieholzsortimenten verfügen.
Mit der Auszeichnung ‚Fachbetrieb Pellets und Biomasse’ kann
der Heizungsbauer diese Kompetenz transparent machen“, erklären
Martin Bentele, Geschäftsführer des DEPI und Andreas Müller, stellvertretender
Hauptgeschäftsführer des ZVSHK. Verbraucher, die auf eine Pelletheizung umsteigen wollen,
finden auf der Internetseite www.pelletfachbetrieb.de mit Hilfe einer Postleitzahlensuche geschulte
Fachbetriebe für Pellets und Biomasse in der Nähe ihres Wohnorts.
Der Energieträger Holz ist aufgrund großer Vorräte in den deutschen Wäldern breit verfügbar und in der
Form von Holzpellets in Deutschland seit rund zehn Jahren am Markt. Mittlerweile gibt es ein dichtes
Händlernetz, das auch in harten Wintern die Versorgungssicherheit gewährleistet. Anders als Stückholz
oder Hackschnitzel können die kompakten, homogenen Holzpellets auch im städtischen Raum fossile
Energieträger leicht ersetzen. Fragen zur Produktion, zur Qualität, Transport, Logistik und Lagerung von
Pellets sind jedoch noch nicht flächendeckend im Allgemeinwissen der Heizungsbauer verankert. Daher
setzen die Fortbildungskurse zum Pelletfachbetrieb einen Schwerpunkt auf die Wissensvermittlung rund
um den Energieträger und seinen Weg zum Heizungsbetreiber. „Zur qualifizierten Meinungsbildung beim
Verbraucher ist der Heizungsbauer die zentrale Person. Seine Fachkompetenz ist der wichtigste Schlüssel
zur Erhöhung des Anteils moderner Pelletheizungen in Deutschland“, betonten Müller und Bentele.
Auch im Jahr 2012 werden vom Deutschen Pelletinstitut bundesweit wieder mindestens zehn Schulungen
zum „Fachbetrieb Pellets und Biomasse“ angeboten. Ein Schwerpunkt wird dabei die Messe
IFH/Intherm in Nürnberg sein, auf der es vom 18. bis 21. April 2012 neben einer Fortbildungsveranstaltung
erstmals auch eine Sonderschau und ein Innovationszentrum zum Thema Heizen mit Pellets geben
wird. Neben dem Besuch einer DEPI-Fachschulung muss ein Heizungsfachbetrieb (SHK/OL) zur Führung
des Titels „Fachbetrieb Pellets und Biomasse“ Erfahrung im Einbau von Pelletkesseln und eine absolvierte
Technikschulung nachweisen. Kenntnisse beim Einbau von Pelletkaminöfen sowie Scheitholzund
Hackschnitzeltechnik können als zusätzliche Qualifikation angegeben werden. Der Titel darf vom
Heizungsbaubetrieb drei Jahre lang geführt werden, bevor er erneuert werden muss. Die Weiterbildungskampagne
ist eine gemeinsame Initiative des DEPI, des ZVSHK sowie den SHK-Fachverbänden in
den Ländern. Unterstützt wird sie von zahlreichen Unternehmen der Pelletbranche. Ziel des ZVSHK und
des Deutschen Pelletinstituts sind 4.000 geschulte SHK-Handwerksbetriebe im Jahr 2015.
Unter www.pelletfachbetrieb.de finden interessierte Verbraucher den Pelletfachbetrieb in ihrer Nähe.
Für die Handwerker werden dort auch die Schulungstermine für 2012 in Kürze veröffentlicht.
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