PV Group - Europas PV-Industrie treibt weltweite Standardisierung voran
16.04.09 - 10:47 Uhr
"In der PV haben wir gute Chancen, die Standards in Europa zu setzen", so Dr. Dietmar Roth, CEO der Roth & Rau AG, Hohenstein-Ernstthal, anlässlich des 3. Photovoltaik Fab Managers Forum in Dresden. "Damit Europa auch weiterhin der Solar-Standort Nr. 1 in der Welt bleibt, ist es wichtig, dass die Innovationen wie bisher auch aus Europa kommen. So sichern wir die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen der Branche".
Mehr als 200 Manager und technische Experten berieten auf dem 3. Photovoltaik Fab Managers Forum darüber, wie die Hersteller von Solarzellen und -modulen zukünftig noch enger mit ihren Lieferanten zusammenarbeiten können. Um kosteneffizienter zu werden, setzt die Solarbranche verstärkt auf Standardisierung und auf Supply Chain Management, also die Optimierung in der Liefer- und Herstellungskette. Ziel der Standardisierungsbestrebungen in der PV-Industrie ist das Erreichen der sogenannten „Netzparität“. Diese wird erreicht, wenn Strom aus einer PV-Anlage zum gleichen Preis wie der Endverbraucherpreis von Steckdosenstrom angeboten werden kann. Die Wettbewerbsfähigkeit der PV-Industrie wird wesentlich davon bestimmt, wie schnell dieser Zeitpunkt erreicht werden kann. Wahrscheinlich wird Solarstrom wesentlich schneller wettbewerbsfähig als bislang angenommen. Die Modulpreise sind heute deutlich niedriger als noch vor einem Vierteljahr. Module chinesischer Markenhersteller werden bereits für rund 2,30 Euro/W angeboten, gut ein Drittel billiger als noch im Herbst 2008. Damit wächst der Druck auf die europäischen Anbieter, ihre Produktion zu optimieren und die Kosten deutlich zu verringern. |
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