Das Dach als Stromproduzent
22.04.09 - 15:46 Uhr
Ein Dach soll in erster Linie vor Wind und Wetter schützen. Darüber hinaus kann es heute aber noch mehr leisten: Ist es aus belastbaren Solarmodulen konstruiert, liefert es obendrein noch Strom. Genau das war die Idee, als vor ein paar Jahren im fränkischen Merkendorf der Energiepark errichtet wurde. Auf rund 90.000 m² entstand hier ein Gewerbegebiet für Unternehmen, die sich auf die Nutzung Regenerativer Energien konzentrieren. Unter den Gebäuden befindet sich ein Bürokomplex mit einer weithin sichtbaren PV-Anlage. Dort fließt seit geraumer Zeit ausschließlich grüner Strom.
Energiepark Merkendorf mit über 1200 m² Solar-Dachfläche: Das Dach zahlt sich selbst ab und erwirtschaftet eine sichere Rendite. Der Merkendorfer Energiepark wird seinem Namen in besonderer Weise gerecht: Der lang gestreckte Bau, Sitz von vier regionalen Unternehmen, sollte auch nach außen das Bewusstsein für Regenerative Energien demonstrieren. Die Herausforderung bei der Planung der Solaranlage bestand darin, Funktion, wirtschaftliche Gesichtspunkte und Ästhetik in einem Objekt zu vereinen. Selbstverständlich war auch ein optimaler Schutz vor Witterungseinflüssen wie Regen oder Schnee gefordert. |
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