Sonntag, 5. Februar 2012 Heft IKZ-Energy 2-2009
 
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Editorial

Ein erster Schritt

Mit der kontinuierlich wachsenden Weltbevölkerung steigt auch der Bedarf an Energie. Die fossilen Brennstoffe Öl, Gas, Uran und Kohle werden diese Nachfrage langfristig nicht mehr decken können und kurzfristig nur zum Preis eines riskanten politischen Geschachers. Der russisch-ukrainische Gaskonflikt steht hierfür Pate. Für geraume Zeit war die Energieversorgung in weiten Teilen Europas stark beeinträchtigt. Selbst die Beilegung des Gasstreits sorgt nicht für wesentliche Entspannung.

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Vor wenigen Tagen hat der Bundesverband Erneuerbare Energie e. V. (BEE) die ersten umfassenden Zahlen über die Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Quellen im Jahr 2008 veröffentlicht. Danach wurde 2008 fast jede zehnte in Deutschland verbrauchte Kilowattstunde aus EE erzeugt (Anteil am Endenergieverbrauch 9,6 %).

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Interesse wecken und Kaufentscheid erleichtern

Vom 9. - 17. Mai unterstützt die bundesweite Solarkampagne "Woche der Sonne" wieder Solarhandwerker und Solarteure, Verbraucher über die Möglichkeiten von Solarenergie zu informieren und neue Kunden zu gewinnen. Wer dabei sein möchte, kann sich ab sofort unter www.woche-der-sonne.de anmelden.

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Neue Energiekonzepte und Lösungen

Rund 40 % des Weltenergieverbrauchs entfällt auf Gebäude. Damit ist klar: Der Gebäudetechnik kommt beim Umweltschutz eine entscheidende Rolle zu. Dass sich energieeffiziente Systeme und EE im Markt immer mehr durchsetzen, zeigt die Industrie vom 10. bis 14. März 2009 in Frankfurt auf der ISH, Weltleitmesse für die Erlebniswelt Bad, Gebäude-, Energie-, Klimatechnik und Erneuerbare Energien.

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Wie viel Solarwärme kommt noch an?

Teil 1

Dr. Rolf Meißner

Der folgende zweiteilige Artikel geht der Frage nach, wie viel Trinkwasser aus verschiedenen Funktionstypen von Kombispeichern bei gleichem Solarwärmeinhalt und gleichen Ausgangsbedingungen maximal gezapft werden kann, ohne dass die Nachheizung bemüht werden muss. Es handelt sich in jedem Fall um die theoretische Abschätzung nach oben. In der praktischen Ausführung können die Ergebnisse aufgrund der getroffenen Vereinfachungen allenfalls gerade so gut sein wie unten...

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PV-Anlagen zahlen sich aus

PV-Anlagen sind und bleiben die sauberste Lösung für die Energieerzeugung der Zukunft. Und auch nach der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) profitieren Kunden von staatlich garantierten Einspeisevergütungen.

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Wärme mit System

Erstmalig ist ein Sonnenkollektor in der Lage, Wärme und Strom abzugeben. Für die Erzeugung beider Energien wird künftig nur noch dieser eine Kollektortyp benötigt. Im Vergleich zur parallelen Instal-lation von PV-Modulen und Solarthermie-Kollektoren ist weniger Dachfläche erforderlich und ein geringerer Montageaufwand fällig. Mit der einheitlichen Dachoptik der Hybrid-Kollektoren gewinnen zudem die Architektur und das Ortsbild.

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Effiziente Warmwasseraufbereitung

Mit dem neuen Anschlusskit "Solarincal" der Serie "265" für Solarspeicher-Wärmeerzeuger mit Wärmeunterstützung hat Caleffi Armaturen jüngst sein umfangreiches Programm an Komponenten für Solaranlagen erweitert. Eine wesentliche Funktion der Brauchwasser-Regelungseinheit ist die automatische Verwaltung der im Solarspeicher gewonnenen Wärmeenergie.

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Bei der Planung an die Zukunft denken

Das Ziel einer 100%igen Solartechnik ist, dass zusätzlich zur bestehenden Sonnenenergie keine weitere Heizenergie aufgebracht werden muss - weder für den Raumheizungsbedarf noch für die Warmwasserbereitung. Dies führt nicht nur zu einer Energiekostenminimierung, sondern auch zu einer Unabhängigkeit gegenüber den meist importabhängigen fossilen Brennstoffen. Dass dies möglich ist, zeigen Beispiele von Objekten, die bereits realisiert wurden.

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Eine freiwillige und nachhaltige Branchenlösung

Die Solpower AG verpflichtet sich zur kostenfreien Rücknahme und zum Recycling von PV-Modulen. Der Systemintegrator und - projektierer ist Mitglied im PV CYCLE (www.pvcycle.org), einer europäischen Initiative mit Sitz in Brüssel in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission.

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Wo Licht ist, ist auch Schatten

Der elektrische Durchbruch von Solarzellen ist nicht auf die Oberflächenpräparation zurückzuführen. Das zeigten jetzt Physiker der Universität Leipzig und der Firma Q-Cells SE aus Bitterfeld-Wolfen.

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Individuell auf Anfrage

Die Integration der PV auf oder in die senkrechte Gebäudefassade eröffnet nicht nur Herstellern und Händlern der Solarbranche neue Chancen auf lukrative Umsätze. Vielmehr bieten PV-Fassaden auch für Architekten interessante, gestalterische Perspektiven.

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Das Dach als Stromproduzent

Ein Dach soll in erster Linie vor Wind und Wetter schützen. Darüber hinaus kann es heute aber noch mehr leisten: Ist es aus belastbaren Solarmodulen konstruiert, liefert es obendrein noch Strom. Genau das war die Idee, als vor ein paar Jahren im fränkischen Merkendorf der Energiepark errichtet wurde. Auf rund 90.000 m² entstand hier ein Gewerbegebiet für Unternehmen, die sich auf die Nutzung Regenerativer Energien konzentrieren. Unter den Gebäuden befindet sich ein Bürokomplex mit einer weithin...

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Hocheffiziente Erdwärme-Erschließung

Eric Theiß

Zunehmend kommt der energetischen Nutzung des Untergrundes mit oberflächennahen Erdwärmesonden eine besondere Bedeutung zu. Aufgrund ihres geringen Platzbedarfs können die Erdwärmesonden sowohl bei fast allen Neubauten und in dicht bebauten Gebieten als auch nachträglich im Gebäudebestand eingesetzt werden.

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Von Praktikern für Praktiker

Die effiziente Nutzung von Energie wird zu einer der zentralen Herausforderung der kommenden Jahre. Dass sich ein hohes Maß an Energieeffizienz bereits heute realisieren lässt, zeigt eine Veranstaltungsreihe des Systemanbieters Viega. Im Mittelpunkt des Fachsymposiums stehen Informationen über normative und technische Rahmenbedingungen und welche Trends die Entwicklung bestimmen.

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Weniger Arbeitsaufwand und nachhaltige Kosteneinsparung

Mit der kurzsichtigen Betrachtung der reinen Investitionskosten bei der Entscheidung zwischen herkömmlichen RLT-Anlagen und nach Life-Cycle-Costs optimierten Anlagen wird häufig ein folgenschwerer Fehler begangen. Sehr hohe Betriebskosten in den folgenden Jahren werden in Kauf genommen und müssen auf die Nutzer umgelegt werden. Berücksichtigt man aber, dass die Investitionskosten einmalig sind und durchschnittlich lediglich 10 % der Gesamtkosten im Lebenszyklus betragen, muss die Entscheidung...

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Anpassung der Heizungsanlage an das Gebäude

Frank Hartmann

Grundlage einer umfassenden energetischen Sanierung von Wohngebäuden ist die Verbesserung des Wärmeschutzes sämtlicher Umschließungsflächen, die mit dem Außenbereich in Berührung stehen und folglich als thermische Hülle definiert werden. Denn: Die beste Energie ist die, welche nicht benötigt wird. Die Art der Wärmeerzeugung steht - auf dem Weg zur konsequent angewandten Energieeffizienz - weit hinten in der Prioritätenliste. Viel wichtiger ist die Betrachtung der Bereitstellung...

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Die Realität möglichst genau abbilden

Welche Möglichkeiten bietet die Solarsimulation, und wo liegen ihre Grenzen? Über diese und andere Fragen sprach IKZ-ENERGY-Redakteur Frank Hartmann mit Dr. Gerhard Valentin, dem Gründer der Dr. Valentin EnergieSoftware GmbH, Berlin, und einem Pionier der Solarsimulation.

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