Kosteneffiziente Energieversorgung aus dem Erdreich
11.05.09 - 14:36 Uhr
Immer mehr Hausbesitzer entscheiden sich für den Einsatz von Wärmepumpen. Die Marktentwicklung der Wärmepumpe von 2003 mit 9700 über 2005 mit 18 500 bis hin zu 45 300 verkauften Heizungswärmepumpen in 2007 macht die kontinuierlich steigende Nachfrage nach dieser Technik deutlich. Die heutige Wärmepumpen-Generation vereint die Funktionen Heizen, Kühlen und Trinkwassererwärmung in einem Gerät. Mit kompakten Geräteabmessungen und hohem Vorfertigungsgrad sparen sie dem Bauherrn Platz und erleichtern dem SHK-Fachmann die Installation. Die aktuellen Entwicklungen zielen mit höheren erzielbaren Vorlauftemperaturen auch auf den Einsatz für Heizungsmodernisierungen ab.
Die Brötje-Wärmepumpe "SensoTherm BSW" steht in Leistungsgrößen von 6 bis 21 kW zur Verfügung und ist für gut gedämmte Niedrigenergiehäuser wie auch für Heizungssanierungen einsetzbar. Erdgekoppelte Wärmepumpen nutzen die im Erdreich gespeicherte Solarenergie und Erdwärme, um diese auf ein für Heizung und Warmwasserbereitung nutzbares Temperaturniveau zu heben. Für diesen Anwendungsbereich kommen Sole/Wasser-Wärmepumpen zum Einsatz, die durchschnittlich aus rund 75 % kostenloser Umweltwärme und 25 % elektrischer Antriebsenergie 100 % Heizwärme produzieren. Dieses Verhältnis wird üblicherweise zur Erläuterung der Wirkungsweise von Wärmepumpen herangezogen; wobei 75 : 25 einer Leistungszahl von 4 entspricht (1 kW elektrische Leistung für 4 kW Heizleistung). Die aktuellen Entwicklungen können inzwischen Werte zwischen 4,5 und 5 und zum Teil darüber hinaus erreichen.
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