Die Daten stets im Blick
11.05.09 - 10:47 Uhr
Die Erträge von Photovoltaikanlagen auf einem Display darzustellen, ist gang und gäbe. Doch das Anzeigen von erzeugten Kilowattstunden ist nicht gleich Anlagenüberwachung. Nur wenige Betreiber und Installateure dürften sich um eine sorgfältige Betriebskontrolle von Solarstromkraftwerken kümmern. Dabei ist dies ein "unternehmerisches Muss", will man Ertragsausfälle und Renditeeinbußen vermeiden.
Fernüberwachung per Internet: Zahlreiche Hersteller bieten Internetportale an, auf denen Anlagenbesitzer den Betrieb ihres PV-Kraftwerkes mitverfolgen können. Am Anfang ist es noch aufregend: Wenn das Photovoltaikkraftwerk ans Netz geht, beobachten die frisch gekürten Energieerzeuger den Zähler gespannt. Läuft die Anlage? Speist sie ein? Wie viele Kilowattstunden waren es heute? Doch die Euphorie verfliegt schnell. "Dann ist der Blick auf den Zähler alle zwei Monate normal", sagt Martin Schneider, Geschäftsführer bei der "Meteocontrol GmbH", Hersteller von Mess- und Überwachungsgeräten in Augsburg. Tritt eine Störung auf und wird der Betreiber nicht benachrichtigt, können Ertragsausfälle über Wochen und Monate unentdeckt bleiben.
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