Samstag, 31. Juli 2010 Geothermie
 
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Geothermieforschung in Sedimentbecken

Bislang galten Regionen, in denen der geologische Untergrund aus Sedimentgesteinen besteht, für eine geothermische Energienutzung als schwierig. Dabei finden sich vielerorts auch in diesen Gesteinsformationen interessante Wärmevorkommen, die für eine energetische Nutzung ausreichen können. Wie der tiefe Untergrund im Thüringer Becken beschaffen ist und welche geothermische Energienutzung möglich wäre, das soll eine Forschungsbohrung unter Leitung der Friedrich-Schiller-Universität Jena klären.

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Erstmals Geothermiekonferenz speziell zum Norddeutschen Becken

Erstmals wird in Schwerin eine Geothermiekonferenz speziell zur Nutzung der tiefen Erdwärme im Norddeutschen Becken ausgerichtet. Die Veranstaltung findet vom 7. bis 8. Oktober im Ludwig-Bölkow-Haus statt und wird von der Freiburger Agentur Enerchange organisiert.

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GtV will eine offene Diskussion über Tiefe Geothermie und Mikrobeben

Die Nutzung der Erdwärme für die Energiegewinnung kann zu Entspannungen im Untergrund führen, die jedoch nachweislich nicht geeignet sind, erhebliche Schäden auszulösen. "Wir werden die Möglichkeit von Mikrobeben beim Einsatz der Tiefengeothermie nicht bestreiten, aber dem Schreckgespenst unbeherrschbarer Erdbeben mit Gefahren für Eigentum und Gesundheit deutlich entgegentreten", erklärt Hartmut Gaßner, Präsident des GtV - Bundesverbandes Geothermie.

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Gemeinsame Stellungnahme des BWP und GtV zum Schadenfall bei einer Erdwärmesondenbohrung in Wiesbaden

In der Nacht zum 6. November wurde bei einer Erkundungsbohrung für die Erdwärmenutzung beim Finanzministerium in Wiesbaden ein unter hoher Spannung stehender, artesischer Grundwasserleiter erbohrt. Durch diesen ungewöhnlich ergiebigen Arteser wurden große Mengen Wasser und Schlamm ausgetragen, was zu spektakulären Bildern und entsprechendem Medieninteresse geführt hat. Das Bohrloch konnte bereits in der Nacht verfüllt werden, allerdings haben sich neue Wasseraustritte gebildet.

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Zuverlässige Grundlage für ­Projektentwicklungen

Christian Eberl • Bernhard Gubo

Im gegenwärtigen energiewirtschaftlichen und politischen Umfeld entwickelt sich die Tiefengeothermie in Südbayern in zahlreichen Projekten dynamisch. Bei geeigneten Bedingungen kann Wärmenutzung bei Geothermie-Kraftwerksvorhaben für Projekt, Kommune und Umwelt einen Mehrwert liefern - manchen Projekten verhilft sie überhaupt erst zur Lebensfähigkeit.

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Große Potenziale für ­Geothermieprojekte

Die Nutzung der Geothermie kann zukünftig einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und einer zukunftsfesten Energieversorgung leisten. Das ist das Fazit eines Berichts zur Geothermie, den das Kabinett auf Vorschlag von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel beschlossen hat. Gabriel geht davon aus, dass die eingeleiteten gesetzlichen Regelungen und Fördermaßnahmen zu einer deutlichen Marktbelebung führen werden.

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Gute Förderbedingungen für Geothermie-Projekte

Bis 2020 sollen in Deutschland mit Anlagen der Tiefen Geothermie etwa 280 MW Leistung installiert und 1,8 Mrd. kWh Strom sowie 8,2 Mrd. kWh Wärme pro Jahr erzeugt werden. Diesen positiven Blick in die Zukunft wirft die Bundesregierung in ihrem "Bericht zur Geothermie" im Mai 2009. Die Nutzung der Tiefengeothermie kann und soll zukünftig also einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zu einer zukunftsfesten Energieversorgung leisten.

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Kosteneffiziente Energieversorgung aus dem Erdreich

Immer mehr Hausbesitzer entscheiden sich für den Einsatz von Wärmepumpen. Die Marktentwicklung der Wärmepumpe von 2003 mit 9700 über 2005 mit 18 500 bis hin zu 45 300 verkauften Heizungswärmepumpen in 2007 macht die kontinuierlich steigende Nachfrage nach dieser Technik deutlich. Die heutige Wärmepumpen-Generation vereint die Funktionen Heizen, Kühlen und Trinkwassererwärmung in einem Gerät. Mit kompakten Geräteabmessungen und hohem Vorfertigungsgrad sparen sie dem Bauherrn Platz und...

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Wärmepumpen im Gebäudebestand

Dr. Christel Russ - Marek Miara - Michael Platt

In nicht sanierten Gebäuden liegt in Deutschland der jährliche Endenergiebedarf für die Wärmebereitstellung (Heizung und Warmwasser) vielfach bei 200 kWh/m² und darüber. Die steigenden Energiepreise für fossile Energieträger einerseits und eine notwendige Umweltentlastung andererseits erfordern neue Versorgungsstrategien, besonders für Bestandsgebäude.

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Hocheffiziente Erdwärme-Erschließung

Eric Theiß

Zunehmend kommt der energetischen Nutzung des Untergrundes mit oberflächennahen Erdwärmesonden eine besondere Bedeutung zu. Aufgrund ihres geringen Platzbedarfs können die Erdwärmesonden sowohl bei fast allen Neubauten und in dicht bebauten Gebieten als auch nachträglich im Gebäudebestand eingesetzt werden.

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NRW richtet Großforschungszentrum für Geothermie ein

Mit einer Projektsumme von 11 Mio. EUR wird das Land Nordrhein-Westfalen über das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie (MWME) auf dem Campus der Hochschule Bochum (früher Fachhochschule Bochum) in den kommenden zwei Jahren ein Forschungszentrum für die Gewinnung von Erdwärme einrichten.

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Der Markt für oberflächennahe Erdwärmesysteme wächst weiter

Auf dem Heizungsmarkt ist die Absetzbewegung von Öl und Gas unverkennbar. Gewinner sind nicht zuletzt oberflächennahe Erdwärmesysteme. Die durch die Preissteigerungen auf dem fossilen Markt verunsicherten Verbraucher, finden hier langfristig überschaubare, kalkulierbare Energiekosten vor, komfortable Systeme, die eine Komplettversorgung ermöglichen. Und das alles auch noch klimafreundlich und umweltverträglich.1998 wurden bundesweit lediglich rund 3700 Systeme verkauft. Mehr als das Zehnfache...

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Bohrbeginn am interkommunalen Geothermieprojekt

Mit Aschheim, Feldkirchen und Kirchheim legen sich gleich drei Gemeinden im Münchner Umland eine gemeinsame geothermische Wärmeversorgung zu. Erst kürzlich war der Bohrbeginn bei Deutschlands erstem interkommunalem Geothermieprojekt. Dessen Energiequelle liegt in rund 2200 m Tiefe und soll ab 2009 rund 5000 Wohngebäude und Gewerbeflächen mit sauberer und preiswerter geothermischer Wärme aus 82 - 85 °C heißem Thermalwasser versorgen. Mit den Tiefbohrarbeiten wurde die Daldrup & Söhne AG aus...

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Gute Perspektiven für Geothermie

"Geothermie wird von den anstehenden Gesetzesänderungen und Maßnahmen des integrierten Energie- und Klimapakets der Bundesregierung stark profitieren", so Astrid Klug, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, in ihrer Rede auf dem Geothermiekongress in Bochum. "Im Gespräch sind eine Verbesserung der Förderung im Erneuerbare-Energien-Gesetz sowie eine verbesserte Mittelausstattung des Marktanreizprogramms und der Forschung", erklärte Klug.

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Energie, die aus der Tiefe kommt

Bereits seit Jahren werden mit schöner Regelmäßigkeit die Energiepreise von den Versorgern angehoben. Da wundert es nicht, dass sich immer mehr Hausbesitzer nach preisgünstigen Alternativen zu Erdöl und Erdgas umsehen. Eine wachsende Zahl von ihnen interessiert sich im Rahmen dieser Suche für die Erdwärme. Dieser Artikel gibt einen ersten Überblick über das Thema Geothermie. In den nächsten Heften der IKZ-ENERGY wird das Thema weiter vertieft. Es werden dann die einzelnen Verfahren zur...

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