DEPV fordert: Haushaltssperre für MAP unverzüglich aufheben
21.06.10 - 11:30 Uhr
"Finanzminister Schäuble muss die Haushaltssperre für das Marktanreizprogramm unverzüglich aufheben. Die volkswirtschaftlichen Auswirkungen dieses Förderprogramms sind so erheblich, dass man es erfinden müsste, für den Fall, dass es das MAP noch nicht gäbe!" Diese Forderung erhob Beate Schmidt, Vorsitzende des Deutschen Energieholz-und Pellet-Verbandes (DEPV) anlässlich der Vorstellung eines Gutachtens des Münchner Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung der Universität München. Demnach wirke das Marktanreizprogramm (MAP) zur Förderung von erneuerbaren Wärmequellen wie Pelletheizungen und Solarthermie durch seine ausgelösten Investitionsmittel für Unternehmen und die hieraus resultierenden Steuereinnahmen für den Staat wie ein Konjunkturprogramm. "Als Subvention könne man ein solches Programm nicht bezeichnen", betonte die DEPV-Vorsitzende, "sondern als beispielhafte Regelung wie die öffentliche Hand eine "Win- Win-Situation" für Wirtschaft, Verbraucher und den Staat selbst schaffen kann." Bisher keine Kommentare zu diesem Artikel. |
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